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Wer dem Trend nicht nachrennt


hat verpennt. Nun gut, das ist eine Lesart aber die andere w?re: Wer jedem Trend nachrennt hat sein "Selbst" verpennt.
Ja, ich studiere Philosophie jedoch kann ich mit Fug und Recht behaupten, das die Weisen Worte wohl eher einem Lied der Fetten Brote entspringen. Wie man sieht ist vieles oft mehr Schein als Sein.
Who cares.
Nun zum Casus Belli. Jedermann/frau schreibt ja heutzutage einen Weblog. Da ich ich dem einen Geschlcht zu 90% zugeh?rig f?hle und das andere zu 100 prozent verehre, habe ich mich entschieden es ihnen gleich zu tun und auch einen Netz-blog zu entwerfen.

Ich werde nicht mit stoischer Art diese T?tigkeit verfolgen da dies unm?glich ist. Dionysos ist dann doch eher mein Vorbild.

Wie es nun passieren musste, ist der Tag vorbei (Samstag) und ich habe nichts geschrieben.

Bin m?de.

2 Kommentare 5.11.05 22:56, kommentieren

Meine Ansichten zum Dilemma der Schilkröten

Schildkr?ten sind langsam und schwer. Tja Pech gehabt.

So nun zu mir. Ich bin schwer und lamgsam, Pech gehabt!
Das einzige was ich dann wohl noch kann, ist mir klar zu sein das ich wohl langsam und schwer bin. Daher bin ich eine bessere schildkr?te, Mensch.
Warum die Kr?te als Einstieg in den heutigen Blog'? Wat weiss ich. Ich habe gestern fern-gesehen und da waren Schildkr?ten und die haben mich beeindruckt. Es waren auch Menschen im fernsehen, aber von denen merkte ich mir nix. Komisch, komisch! B?se ist wer hier b?ses denkt. Menschen reden viel und sagen wenig. Schildi spricht garnicht und genau das fetzt. Auch ma nix sagen, einfach den MP3 Player ruff und "durch den Monsun." Es gibt nix besseres! Wobei ich hiermit feststellen m?chte das der "Monsun" deutlich als Wetterph?nomen zu betrachten ist und nicht als Chart (historisch so wichtig wie ein Fliegenschiss auf dem Schrottplatz) St?rmer-New-Act-of-the-Year zu betrachten ist. Meine MP3 musik bezieht ihre HErkunft aus deutlich unbelasteteren Regionen. Der Feinstaub des pubert?ren Pseudodepressiv Gedudels kommt mir nicht in die T?te. Entweder ich bekomm Musikalisch eins in die Fresse oder ich Tr?ume mit sinvoll melancholischen T?nen dahin. Dann f?llt es mir auch nicht schwer "durch den Monsun" zu r?deln.

Ich m?chte wieder betonen das dieser Blog f?r mich reine Heilungszwecke besitzt ohne irgendwelche Bereicherungsans?tze o.?. Ich bin im klaren dar?ber, das diejenigen unter ihnen/euch die das lesen und es unfug finden klar cerebral im hintertreffen sind. Man muss zwischen den Zeilen lesen.
LLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL
In Sibirien ist es kalt.
KKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKK
--> Kleine Nachhilfe zum Thema "Subliminal Messages".

Ich bin raus!

Noch etwas. Rassismus wurde 1449 "erfunden" in Toledo, mit Verabschiedung der "limpieza de sangre"

Schlaft gut Freunde und andere.

2 Kommentare 7.11.05 23:52, kommentieren

Studentenorganisationen und Singlebörsen

ich habe mal geh?rt, das die meisten Partnerschaften bei Studenten in der UNI beginnen. Find ich gut! Ja aber warum? Ist es ernsthaft so, das alle Menschen die sich entscheiden zu studieren zun?chst erst ihrem Lebenspartner "Goodbye" sagen um die Sau in der Uni rauszulassen? Lasst mich nachdenken... Jawoll. Fr?her oder sp?ter ergibt es sich in einem Grossteil der Partnerschaften, welche vor dem Unileben geschlossen wurden das sie sich aufl?sen. Klingt traurig - is aber so.

Ich lege dieser Aussage lediglich meine pers?nliche Beobachtungsgabe zu Grunde. Ob es empirisch beweisbar ist, weiss ich nicht (und interessiert mich auch nicht die Bohne).
Frieden auf Erden ist so eine Sache die die zwischenmenschlichen Beziehungen f?rdert. Daher ist die Uni auch ein perfekter Ort zu kuscheln, knuddeln, oh ?h kennenlernen - die Reihenfolge ist da ja variabel je nach Alkoholpegel - Sex machen und Heiraten.

Es ist fragw?rdig ob sich Studenten der Tatsache bewusst sind das sie in einem abgeschlossenen sicheren Aquarium der Liebe leben.
Es gibt nichts, was unsere lieben zuk?nftigen Akademiker vom "balzen" abhalten k?nnte. Sie haben eine feste Anstellung f?r die Zeit ihres Studium, sie haben in aller Regel nen Batzen Zeit und so weiter.
Interessant ist ja auch die Tatsache, das Unileben auch interkulturellen/interdisziplin?ren Sex beinhaltet. Gezwungenermassen. Es gibt gen?gend Beispiele in meiner Umgebung!

Studentenorganisationen bei denen auch noch mehrere Studenten auf einem Haufen dem integrativen Sex fr?hnen, tragen als einzige Grossorganisationen zum Bev?lkerungszuwachs in Deutschland bei.

Lets have more Studentenorganisationen.



Knuddeltati: Du weisst schon, wir m?ssen reden... ;o)

2 Kommentare 8.11.05 22:59, kommentieren

Frei von der Leber weg


um mich in meiner k?nstlerischen Freiheit nicht einschr?nken zu lassen, entschied ich mich, diesen Blo meiner Leber zu widmen. Die Leber (meine) ist ne miese Sache. Also nicht das ich meine Leber nicht lieben w?rde, sie ist ja sozusagen "Ich" (v.a. wenn ich sie mittels Spirituosen in die Knie zwinge - Mudder, ich w?rde nie trinken!... i.V. ist ne tolle Sache ;o)) und sie tut mir einen B?rendienst beim entgiften meines lausigen K?rpers.

Wo wir grad dabei sind, mein K?rper. H?nde, F?sse, Beine ne dicke Wampe und so weiter. Aber die sollte weg (die Wampe - auch wenn manche liebe Menschen sie "s?ss" finden) weil se st?rt. Beim laufen und springen und h?pfen und tanzen und Schuhe zubinden. Deshalb bin ich jetzt wieder einmal in eine Gemeinschaft eingetreten welche sowohl meiner Wampe als auch meiner Leber gutes tun soll.
Diese Gemeinschaft ist die, der schwer schuftenden Stepper, Laufband-L?ufer, Pumper, Quasi-Bodybuilder und Aerobiker.
Wer err?ts? Jawoll, 10 Punkte und ne gratis Waschmaschine - es ist ein Sportstudio. Meinen Eltern, welche selbst beide Fitness-fanatisch sind m?chte ich an dieser Stelle danken, das sie den Keim des Leistungssports schon fr?h in mir haben erbl?hen lassen.
Ich f?hle mich wieder wohler. Ich treibe Sport und meine Leber freut sich und bald kann ich auch wieder einen Triathlon machen ohne aus der Puste zu kommen.
Ich bin sehr froh die M?glichkeit zu haben, meinen K?rper in einer solchen MukkiBude ein paar Rundungen wegzunehmen und ein paar Kanten hinzuzuf?gen.
K?nstlerische Freiheit ist das Stichwort. Ich m?chte eigentlich nur wirres Zeug schreiben das mein Gehirn in all seiner Komplexit?t wiederspiegelt. Ich verfolge kein bestimmtes Ziel, ich will einfach mein eigener Therapeut sein. Nunja deswegen studier ich auch Psychologie, auf dem dilletantischen Level auf dem ich mich z.Z. psychologisch befinde kann ich wirklich nur mich selbst als Patienten nehmen (und Monia und Tatjana vielleicht, har har).

Ich dreh mich im Kreis, aber das hat Kant auch getan und dann wurde er ber?hmt...
Naja vielleicht werde ich das auch, wenn man mich Jahrzehnte lang immer wieder neu interpretiert, umschreibt und so.
Dann habe ich vielleicht mal so interessante Sachen gesagt wie: DIe L?sung der Welt liegt bei... (obwohl ich meinte, die L?sung der Gem?seabsatzsteuer liegt bei...).
Ich will jetzt nicht sagen, das der kategorische Imperativ urspr?nglich von Gem?se gehandelt hat, nein!
Aber man weiss ja nie, aus so mancher Tomate ist ja schon ne Kiwi geworden oder ne Banane oder Ananas.

Gut ich bin fertig, aufs erste.

Lang lebe der kalifornische Grizzlyb?r und seine Mama, die Taube.

Salve

1 Kommentar 10.11.05 19:23, kommentieren

Saufen, Fre***n und F*****n

bin ich vulg?r? Hmm, ich denke schon. Es tut mir auch leid, in einem solchen p?dagogisch wertvollen und viel gelesenen Bericht solche Worte w?hlen zu M?SSEN! Genau das ist n?mlich mein Problem, ich kann garnicht anders. Es gibt keine treffendere Aussage f?r die mysteri?sen Momente die mir dieses Wochenende anheim gefallen sind.
Wir waren weg, mit gaaanz vielen Erstis. Achso, ich bin in der Fachschaft Anglistik. Ja und so haben wir unsere allj?hrige Fahrt ins Blaue unternommen. Es war sch?n. Die lieben Erstsemestler haben ihrem Namen alle Ehre gemacht... (Erstsemestler, welche Ehre kann man denn diesem Namen machen?) Sie waren fr?hlich, spass hatten sie auch und gesoffen... das glaubt man erst wenn man es mit eigenen Augen sieht. Es waren zum grossen Teil, s?sse, kleine M?dels dabei, denen man einen Tequila zutraut, nicht eine GANZE Flasche! Alle waren so unscheinbar. Aber um ein Gef?hl f?r die Menge, vernichteten Alkohols zu bekommen: ca.20 K?sten Bier; 10 Flaschen J?germeister; 5 Flaschen Tequila; 5 Flaschen Gin; 2 Flaschen Batida; 12 Flaschen Wodka Blutorange und eine Kirsche!

Alkohol hat ja so seine Wirkung auf bestimmte Hormone etc. es gab also Orgien! Ohne ?bertreibung, ich dachte ich w?re in einem Stall von br?nftigen H?hnern (u.?.).
Naja ?bertreibung macht anschaulich. Allerdings kann man gut sagen das die enthemmende Wirkung von Alkohol, empirisch bei dieser ErstiFahrt sehr gut nachgewiesen werden k?nnte.

Da ich so etwas wie ein Tagebuch nicht besitze, werde ich hier nun einen kleinen Abriss geben.
Freitag war Freitag; Samstag war Samstag und Sonntag war Sonntag! Hmm zu kurz, zu abgerissen! Nochma von vorn:
Am Freitag ging die Kiste los. Einkaufen, 350? nicht schlecht, so einen langen Kassenzettel hatte die Kassiererin noch nicht gesehn. *grins; ); muhaar, muuuuhhhaaaaar!
Tja dann also um 14 Uhr ab in die Walachei. 2 stunden autofahrt mit so einigen Staus und selbst verschuldeten Verz?gerungen (Kolonne gefahren: Jemand musste ja 2 Bier vor der Fahrt trinken weswegen er dann auch ma Pippi musste, tssss tsssss).
Wir sind aber letztendlich gut angekommen.
Eine wundervolle Scheune, in einem idyllisch gelegenen Fleckchen in Rheinland Pfalz. Eine gro?e umgebaute Scheune diente uns zum Wochenend-Gelage. Ein grosser Gemeinschaftsraum verbreitete ein wohliges Gef?hl durch einen Kamin.

Der Freitag gestaltete sich in 2 Staffeln, da wir 2 abfahrtstermine verabredet hatten. Sprich: die erste Welle war betrunken als die 2te Welle ankam. ;o). Aber ich versichere einem jeden hier, die 2te Welle hat seeeeeehhr schnell aufgeholt. Wir haben uns kennengelernt, viele Pr?sterchen einander zugeworfen und sogar leckeren Batida Kirsch getrunken. Nunja der Abend wurde immer heiterer mit viel Musik und dansen (cool f?r Tanzen). Da wir leider schlechten Alkohol kauften, hatten die meisten am n?chsten Tag dann auch den obligatorischen Pelzfreund. Nach einem deftigen Niedersolbach?schen Fr?hst?ck und einem Spaziergang durch die Appenzeller Alpen (nee nee war nur Friesenhagen, klingt aber besser!) waren alle fit genug um weitere Alkoholvernichtungstiraden zu starten. Genial waren die Aufgaben und deren Umsetzung durch die erstis: Ein theaterst?ck nachspielen und singen. Es war k?stlich! Wirklich genial insziniert, interpretiert und zitiert.
Der Abend gestaltete sich ?hnlich wie der vorige bloss mit mehr Sex drugs and rock?n Roll.

Ich freu mich auf n?chstes Jahr.

f?r bilder: www.fs-anglistik.uni-bonn.de

Viel Gl?ck und Spass

4 Kommentare 16.11.05 16:03, kommentieren